Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die folgenden AGB regeln das Verhältnis zwischen den Teilnehmern bzw. Auftraggebern und der Beratungskooperation curinusitas® GmbH, vertreten durch Herrn Andreas Marschel, für die Veranstaltungen.


1. Allgemeines

Mit der Seminaranmeldung bzw. der Auftragserteilung erkennt der Teilnehmer bzw. Auftraggeber die AGB des Veranstalters bzw. Auftragnehmers verbindlich an.


2. Anmeldung und Auftragserteilung

2.1. Anmeldungen zu Seminaren müssen schriftlich (per Post, Fax, E-Mail) erfolgen und werden erst rechtswirksam, wenn sie durch den Veranstalter schriftlich bestätigt werden.

Bei Seminaren mit begrenzter Teilnehmerzahl werden die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Die Auftragsbestätigung von Beratungsaufträgen bzw. Inhouse-Schulungen kann schriftlich (per Post, Fax, E-Mail) oder mündlich erfolgen.

Die Daten der Teilnehmer bzw. Auftraggeber werden für interne Zwecke elektronisch verarbeitet. Die mit der Anmeldung einhergehenden Daten werden unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen gespeichert.

 

2.2. Alle Preise verstehen sich brutto inkl. der zum Zeitpunkt der Lieferung/Leistung gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

Der Preis eines Seminares versteht sich, sofern in der Programmbeschreibung nicht ausdrücklich eine andere Regelung angeführt ist, lediglich als Preis für die Veranstaltung, alle Materialien, Unterlagen, Handouts und Teilnahmebescheinigungen.

Der Preis einer Beratung bzw. Inhouse-Schulung bezieht sich auf die im zugrundeliegenden Angebot aufgeführten Leistungsbeschreibung.

 

2.3. Die Rechnungsstellung bei Seminaranmeldungen erfolgt mit der Seminarbestätigung. Rechnungen für Seminare sind zahlbar:

1. Bei Rechnungsstellung mit einer verbleibenden Frist von 1 Woche oder kürzer bis zum Veranstaltungstermin, ist die Zahlung sofort fällig. Dabei ist eine Barzahlung vor Ort auch möglich.

2. Bei Rechnungsstellung mit einer verbleibenden Frist von 3 Monaten bis zum Veranstaltungstermin, innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug ab Rechnungsdatum.

3. Bei Rechnungsstellung mit einer verbleibenden Frist von länger als 3 Monaten bis zum Veranstaltungstermin innerhalb von 2 Wochen ohne Abzug ab Rechnungsdatum.

2.4. Die Rechnungserstellung bei Beratungsaufträgen bzw. internen Schulungen erfolgt nach der Auftragsdurchführung. Der Rechnungsbetrag ist sofort bei Erhalt ohne Abzug fällig.

 

3. Rücktritt und Stornierung, Umbuchungen für Teilnehmer

3.1. Bei Seminaren müssen Rücktritte von bereits schriftlich angemeldeten Teilnehmern schriftlich erfolgen. Für Stornierungen werden folgende Gebühren fällig:

1. Bis 12 Kalenderwochen vor Seminarbeginn: kostenlos

2. Innerhalb von 12 Kalenderwochen bis 8 Kalenderwochen vor Seminarbeginn:  50 % der Seminargebühr (zzgl. MwSt.).

3. Innerhalb von 8 Kalenderwochen bis 4 Kalenderwochen vor Seminarbeginn:    75 % der Seminargebühr (zzgl. MwSt.).

4. Innerhalb von 3 Kalenderwochen oder bei Nichterscheinen zum Seminar: 100 % der Seminargebühr (zzgl. MwSt.). 

Vorstehendes entfällt, für den Fall, dass der absagende Teilnehmer einen zahlenden Ersatzteilnehmer (Vertreter) stellt oder den Kurs umbucht.

 

3.2. Bei Beratungen und Inhouse-Schulungen muss die Stornierung schriftlich (per Post, Fax, E-Mail) erfolgen. Für die Stornierung werden folgende Gebühren fällig:

1. Bis 12 Wochen vor Beratungs- bzw. Veranstaltungsbeginn: kostenlos

2. Bis 8 Wochen vor Beratungs- bzw. Veranstaltungsbeginn: 50% der Beratungs- bzw. Veranstaltungsgebühr (zzgl. MwSt.)

3. Innerhalb von 8 bis 4 Wochen vor Beratungs- bzw. Veranstaltungsbeginn: 75% der Beratungs- bzw. Veranstaltungsgebühr (zzgl. MwSt.).

4. Innerhalb von 4 Wochen vor Beratungs- bzw. Veranstaltungsbeginn: 100 % der Beratungs- bzw. Veranstaltungsgebühr (zzgl. MwSt.)

 

4. Absage von Veranstaltungen und Haftung

4.1. Der Veranstalter behält sich vor, aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl, die Veranstaltung abzusagen oder zu verlegen. Der Teilnehmer ist in diesem Fall spätestens 5 Werktage vor Veranstaltungsbeginn zu benachrichtigen.

Bei Ausfall einer Veranstaltung oder Beratung durch Krankheit des Veranstalters bzw. Trainers, durch höhere Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse besteht kein Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung.  Der Veranstalter kann dem Teilnehmer einen Ersatztermin stellen. Bei kurzfristigen Ausfälle besteht keine Ersatzpflicht.

Ebenso erfolgt bei Ausfall oder Terminverschiebung keine Übernahme von Reise? und Übernachtungskosten sowie von durch Arbeitsausfall entstehenden Auslagen.

 

4.2. Der Veranstalter haftet bei eigenem Verschulden oder dem seiner Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit auf Schadenersatz. Die Haftung für mittelbare Schäden gegenüber einem Kaufmann ist beschränkt auf das 5-fache des Rechnungsbetrages.

Diese Haftungsbeschränkungen greifen nicht, soweit eine wesentliche Vertragspflicht oder eine Kardinalspflicht verletzt worden ist. Dann besteht kein Anspruch auf Ersatz des vertragstypischen Schadens. 

Die Haftungsfreizeichnung nach Satz 1 gilt nicht für Schäden infolge des Verzuges oder Unmöglichkeit der Leistung. Ist der Teilnehmer Kaufmann, so haftet der Veranstalter jedoch auch im Falle des Verzuges oder der Unmöglichkeit der Leistung nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Das Recht zum Rücktritt bleibt hiervon unberührt. Im Falle des Rücktrittes besteht kein Anspruch auf Ersatz der Verzugsschäden.


5. Gewährleistung und Änderungsvorbehalt

5.1. Alle Seminare, Beratungen und Inhouse-Schulungen werden von dem Veranstalter nach dem jeweiligen Stand des Wissens vorbereitet und durchgeführt.

Alle Veranstaltungen werden von sorgfältig ausgesuchten und renommierten Referenten durchgeführt.

Alle Materialien und Unterlagen werden nach den jeweils neusten Erkenntnissen erstellt.

Der Veranstalter übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit und Fehlerfreiheit der Veranstaltungsinhalte und der Unterlagen.

 

5.2. Der Veranstalter ist berechtigt, notwendige inhaltliche Änderungen und Korrekturen vor oder während der Veranstaltung vorzunehmen, soweit diese den Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich ändern.

Im Bedarfsfall ist der Veranstalter berechtigt, den/die zunächst vorgesehenen Referenten/ Seminarleiter etc. durch gleichqualifizierte Personen zu ersetzen.

 

6. Urheberrecht/Nutzungsrechte

Dem Veranstalter verbleiben alle urheberrechtlichen Nutzungsrechte an den überlassenen Schulungsunterlagen. Die Unterlagen dürfen nicht zur Weitergabe an Dritte vervielfältigt werden, ausgenommen ist die Vervielfältigung von Programmen zum Zwecke der Datensicherung.

Der Teilnehmer darf sich ein Vervielfältigungsstück nur anfertigen und für ausschließlich eigenen Zwecke verwenden, wenn sein Original infolge von Beschädigung oder Zerstörung nicht mehr verwendbar ist. Gedruckte Unterlagen dürfen, auch auszugsweise, nicht nachgedruckt oder nachgeahmt werden. Bei Zuwiderhandlung können Strafzahlungen in Höhe von 2.500€ pro Vergehen veranschlagt werden. 

Der Veranstalter behält sich vor, während der Veranstaltung Bild- und/oder Tonaufnahmen durch dazu von ihm berechtigte Personen zu machen

Der/Die Teilnehmer werden dazu an dem Tag der Veranstaltung befragt und ihr Einverständnis wird abgeholt, dass sie in Bild und Ton aufgenommen werden können und die Aufzeichnung ohne Anspruch auf Vergütung im Zusammenhang mit der Veranstaltung verwendet und verwertet werden können.

 

7. Datenschutz

7.1. Der Veranstalter schützt personenbezogene Daten und wird die von dem Teilnehmer überlassene Daten vertraulich behandeln und nur im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen nutzen.

Personenbezogene Daten sind alle Daten, die im Zusammenhang mit dem Namen der/des Teilnehmer(s) gespeichert sind.

Die im Zusammenhang mit der Anmeldung an den Veranstalter übermittelten Daten werden von diesem in einer Kartei gespeichert und nur zum Zwecke der Leistungserbringung verarbeitet.

Die Daten werden grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben.

Die Teilnehmer können mit einer Mitteilung entscheiden, ob sie über zukünftige Veranstaltungen informiert werden möchten. Eine einmal erteilte Einwilligung kann zu jeder Zeit widerrufen werden.

Der Veranstalter trifft größtmögliche Vorkehrungen für die Sicherheit der Daten.


8. Erfüllungsort, Gerichtsstand und Wirksamkeit

8.1. Erfüllungsort ist der Sitz des Veranstalters. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder bei  öffentlich?rechtlichen Sondervermögen ist bei Klage der Gerichtsstand der Sitz des  Veranstalters.

Soweit Ansprüche des Veranstalters nicht im Mahnverfahren geltend gemacht werden, bestimmt sich der Gerichtsstand bei Nichtkaufleuten nach deren Wohnsitz.  

Ist der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Teilnehmers, auch bei Nichtkaufleuten, im  Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt oder hat der Teilnehmer nach Vertragsabschluss  seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus dem Geltungsbereich des Gesetzes verlegt,  ist als Gerichtsstand der Sitz des Veranstalter vereinbart.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

 

8.2. Durch eine etwaige Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Klauseln gilt das jeweilig individuell vereinbarte, was dem wirtschaftlich Gewolltem in rechtlich zulässiger Weise am ehesten entspricht.  

Dies gilt auch für die ergänzende Vertragsauslegung. (Salvatorische Klausel)

 

8.3. Die Vertragssprache ist Deutsch. 

 

Stand 01.09.2014

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